Elternkreis
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„Eltern drogengefährdeter und –abhängiger Jugendlicher Köln II“
„Eltern drogengefährdeter und –abhängiger Jugendlicher Köln II“

Besuch Udo Bathen, Koordinationsstelle Suchtprävention

Am 28.04.2015 um 20.00 Uhr besuchte uns Herr Udo Bathen, Koordination Suchtprävention des Jugendamtes Köln. Er informierte uns zu dem Thema "Was kann das Jugendamt für uns Eltern von betroffenen Jugendlichen tun?".

Herr Bathen stellte die Struktur des Jugendamtes der Stadt Köln vor. Die jeweils zuständigen Jugendämter befinden sich in Köln in jedem der 9 Stadtbezirke.

Erste Anlaufstelle für Beratung und Hilfe suchende Eltern ist der dem jeweiligen Bezirksjugendamt zugeordnete Allgemeine Soziale Dienst (ASD) bzw. Gefährdungsmeldungs-Sofortdienst (GSD). Der GSD bearbeitet in erster Linie Vorgänge, bei denen ein kindeswohlgefährdender Sachverhalt vorliegt; der ASD bietet dagegen u.a. allgemeine Beratung bei Erziehungsfragen an.

Eine weitere wichtige Anlaufstelle für Eltern mit Kindern, die Schwierigkeiten mit dem Schulabschluss haben, kann die Bildungsberatung im Amt für Schulentwicklung sein, die persönliche Beratungen zum Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe, Bildungsgänge der Berufskollegs) und zum Nachholen von Schulabschlüssen in den Weiterbildungskollegs anbietet.

Des Weiteren bieten drei in Köln ansässige Kompetenzagenturen ein Beratungsangebot für soziale und berufliche Integration für Jugendliche und junge Erwachsene. Das Angebot ist niederschwellig und richtet sich an Menschen im Alter von 15-27 Jahren mit oder ohne Schulabschluss. Die Beratung ist offen für alle und unabhängig vom Leistungsbezug nach dem SGB. Dauer und Inhalt werden flexibel auf die individuellen Bedürfnisse der Ratsuchenden angepasst.

In Verlauf des Abends wurde von Seiten der Eltern in diesem Zusammenhang auch auf das im Grundgesetz verankerte Gesetz zum Schutz der Familie hingewiesen.
Eltern haben einen Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung für sich und ihr Kind, „wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist“ (§ 27 Abs. 1 SGB VIII). Es besteht also kein Anspruch auf eine bestimmte Hilfeform, sondern nur auf eine geeignete und notwendige Hilfeform.

Oft wissen Eltern nicht, welche umfangreichen Hilfsangebote von Seiten der Städte bereitgestellt werden.
Daher danken wir Herrn Bathen für die umfassenden Informationen, die er an diesem Abend an uns weitergegeben hat.

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Nächstes Treffen Elternkreis:

09.07.2019, 20.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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